Portfolio 2
Kompetenzen /Fertigkeiten (= Protokoll) | |
14.04 | Online Phase I; Durcharbeiten eines von den KollegInnen gestalteten Webquest; Feedback und Reflexion über das Webquest als Unterrichtsmethode; |
05.05 | Vorteile und Nachteile von Notebookklassen; Erstellen eines Podcasts mit dem Tool Audicity; Analyse der für unsere Unterrichtseinheit vorbereiteten Materialien; |
12.05 | Online Phase II; Analysieren von Podcasts; Formulierung von Fragen an eine bestimmte Gruppe und Beantwortung der an unsere Gruppe gerichteten Fragen; |
19.05 | verschiedene Suchmaschinen und ihre Verwendung sowie ihre Vor- und Nachteile, Vertrauenswürdigkeit von Internetseiten, Tool Glogster, Einführung in den Begriff Parlamentarismus; |
26.05 | Filmanalyse, Einstellungsprotokoll, Besprechung einzelner Sequenzen aus einem Film; Berechtigung der Schulbücher in Notebookklassen, Unterschiede zwischen e- learning in der Unter- und Oberstufe, Vernetzung von Printmedien und "Neuen Medien" - Vergleich von zwei Schulbüchern; Tool Prezi. |
Hilfreiche Inputs/Aufgaben (= Reflexion) | |
14.04 | Es war ganz interessant, einen Webquest einmal auch selbst durchzuhführen, da ich dies online noch nie gemacht habe. Auch das anschließende Feedback, das wir unseren Kollegen über ihren gestalteten Webquest geben mussten, war für uns wichtig. Dadurch, dass wir es selbst einmal ausprobiert haben, haben wir gesehen, was funktioniert hat und was man anders bzw. besser machen könnte. Wir haben gemerkt, wie viel man den SchülerInnen in einer bestimmten Zeit zumuten kann, wie die Aufgabenstellungen am deutlichsten formuliert werden und welche wichtigsten Informationen ein Webquest beinhalten sollte bzw. welche Informationen für das Verständnis unerlässlich sind. Den Webquest sehe ich insgesamt als sehr spannende Methode, die im Unterricht v.a. als Abwechslung zum alltäglichen Unterricht in der Klasse dienen kann. Durch Reflexion wurden mir einige Vorteile des Webquest bewusst: Diese Methode ist für die SchülerInnen sehr ansprechend und regt zur aktiven Arbeit an, allerdings sollte die Gruppengröße passend zur Klasse und zum Arbeitsauftrag gewählt werden. Besonders interessant finde ich den Webquest auch, weil mit Hilfe dieser Methode eigenständiges Lernen angestrebt werden kann, d.h. jeder Schüler/jede Schülerin bestimmt sein/ihr eigenes Tempo (natürlich im Rahmen einer vorgegebenen Zeit) und den Schwierigkeitsgrad. Auch Sprachkompetenz kann durch gezieltes Üben der Formulierung in eigenen Worten damit gefördert werden. |
05.05 | Ich fand es sehr interessant, dass wir uns heute in der Einheit mit Notebookklassen auseinandergesetzt haben. Da es in dem Ort, wo ich zur Schule gegangen bin, keine Notebookklassen gibt, war das für mich etwas ganz Neues. Vorteile einer Notbookklasse sind sicherlich: perfekter Umgang mit Zukunftsmedien, gemeinsames Lernen/Arbeiten (die SchülerInnen kennen sich beim Computer nämlich oft besser aus als die Lehrperson), soziale Stärke (SchülerInnen helfen sich gegenseitig, dies ist automatisch gesteuert). Eine Laptopklasse bringt aber auch Nachteile mit sich: das Schriftbild verschlechtert sich (motorische Fähigkeiten werden wenig geschult), die Rechtschreibung wird durch den Coputer automatisch korrigiert, Ablenkung durch Internet (wobei aber durchaus die Compuer auch zugeklappt werden können, wenn sie nicht gebraucht werden und die Schulpetition vorgibt, welche Programme auf dem Laptop sein dürfen), gesundheitliche Risiken, Programmfehler (Schwierigkeiten mit Software, technische Probleme), Finanzierung und damit verbundene soziale Unterschiede (nicht jeder kann sich einen gleich teuren Laptop leisten). Allerdings ist bei vielen Nachteilen zu bedenken, dass als Abwechslung durchaus auch in einer Notebookklasse das Schulbuch verwendet werden kann, wo die SchülerInnen wieder mit der Hand schreiben müssen und wo sie nicht in den Computer starren. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass mit dem Laptop zwar vieles schneller geht, dass gerade am Anfang die SchülerInnen aber viel Zeit brauchen, um sich vom Schulbuch auf den Laptop umzustellen und allgemein viel Zeit verloren geht, bis jeder mal die Laptops hochgefahren hat und startbereit ist. Das Tool Audicity, mit dem man Stimmen, Musik, Geräusche usw. aufnehmen kann, habe ich sehr interessant gefunden. Man kann mit diesem Tool alles Aufgenommene auch wieder bearbeiten (zuschneiden, ergänzen usw.). Dieses Tool würde sich in der Schule z.B. als abwechselnde Methode eignen, erarbeitetes Wissen, Rollenspiele und dgl. aufzunehmen. Technisch begabte und interessierte Kinder haben daran sicher Freude. Die Analyse der Materialen, die jede Gruppe für ihren Unterrichtsauftritt vorbereitet hat, war für mich heute sehr sinnvoll. Dadurch haben wir sowohl von Professoren als auch von unseren KollegInnen ein Feedback erhalten, was wir anders machen könnten bzw. wo etwas für die SchülerInnen nicht klar oder zu schwierig sein könnte und deshalb Änderungsbedarf besteht. Das habe ich sehr nützlich gefunden, besonders deshalb, weil einige unserer KollegInnen (und die Professoren sowieso) schon viel mehr Erfahrung mit dem Unterrichten haben als ich, und somit aus eigener Erfahrung sprechen konnten. |
12.05 | In der heutigen online Phase II mussten wir den Podcast einer anderen Gruppe analysieren. Dies war interssant, weil man so gemerkt hat, was man beim eigenen Podcast hätte anders machen können, begonnen beim Aufbau bis zur Stimmhaltung beim Sprechen. Die acht Fragen, die wir dieser Gruppen anschließend noch stellen konnten, stellten sicher, dass wir den Inhalt des Podcasts und die mögliche Verwendung des behandelten Films im Unterricht auch genau verstehen konnten. Mit diesem Podcast fand ich zugleich sehr sinnvoll, dass wir uns mit Filmen im Geschichteunterricht beschäftigt haben. Gerade im Geschichteunterricht kann man den SchülerInnen sehr eindrucksvolles, authentisches Material zur Visualisierung anbieten. Deshalb finde ich es sinnvoll, dass wir jetzt schon lernen, dass man sich überlegen muss, wie man einen Film im Unterricht einsetzt (Passt er zum Thema?, Kompetenzen, Lehrplanbezug, Übungen zum Film -> er sollte nie unreflektiert gezeigt werden etc.). |
19.05 | Eine Einführung in die verschiedenen Suchmaschinen habe ich sehr interessant gefunden. Die meisten davon habe ich zwar schon gekannt, es waren aber durchaus auch einige dabei, dir mir nicht bekannt waren wie z.B. metager. Jede Suchmaschine hat ihre Vor- und Nachteile, z.B. gibt es Suchmaschinen, die für jedes eingegebene Schlagwort eine sehr hohe Trefferanzahl liefern, andere (beispielsweise metager) eine deutlich geringere Trefferquote aufweisen können, dafür aber ausgewählte Treffer liefern, die man mit hoher Wahrscheinlichkeit für sein eingegebenes Schlagwort gebrauchen kann. Auch die Vertrauenswürdigkeit von Internetseiten war für mich ein wichtiges Thema. Gerade als Lehrperson sollte man wissen, welche Seite man für den Unterricht gebrauchen kann, und welche keine Fehler enthält. Eine Seite dürfte dann vertrauenswürdig sein, wenn sie folgende Merkmale erfüllt: wenig Werbung, wenn sie von öffentlichen Institutionen stammt (gv.at, ac.at, org), wenn es ein Impressum gibt, wenn ein Autor angegeben ist (kann aber auch in die Irre führen, weil jeder zu allen Themen einen Artikel schreiben kann, auch wenn er wenig Kenntnisse davon hat), Quellenangabe, Literatur und Fußnoten, Aktualität (update). Trotzdem sollte man auch samt diesen Merkmalen eine Seite selbst überprüfen, wenn man im Zweifel ist, denn Garntie für Vertrauenwürdigkeit sind diese Merkmale leider nicht immer. Das Tool Glogster (http://edu.glogster.com) war für mich neu. Ich finde es aber sehr brauchbar, wenn man so etwas wie ein Plakat oder Poster z.B. in Form eines Arbeitsblattes für SchülerInnen erstellen will. Dabei können Bilder, Fotos, Texte und Videos eingefügt werden. Auch könnte man die SchülerInnen hiermit selbst zu einem Thema online ein Plakat gestalten lassen, weil es sehr viel Phantasie zulässt. Am Ende haben wir uns mit dem Begriff Parlamentarismus befasst. Dieses Thema finde ich sehr wichtig, da das Fach, das ich später unterrichten möchte, ja auch Geschichte/ Politische Bildung heißt. In der Politischen Bildung ist Parlamentarismus ein sehr wichtiger Begriff und jede Lehrperson sollte sich damit auseinandergesetzt haben (Definition: Herrschaftsordnung, in deren Zentrum ein vom Volk gewähltes Parlament steht, das über Zuständigkeiten im politischen Entscheidungsprozess verfügt, insbesondere über Gesetzgebung, Budgethoheit und Kontrollfunktion (Regierung kontrollieren); oder eine Bewegung, die sich für die Durchsetzung der Bürgerrechte und die Ausweitung der Souveränität des Volkes im Rahmen einer Volksvertretung gegenüber dem Herrscher einsetzte). |
26.05 | Heute haben wir uns mit der Filmanalyse beschäftigt. Dabei haben wir das Einstellungsprotokoll, Takes, Szenen und Sequenzen besprochen. Ein solches Einstellungsprotokoll ist sinnvoll, wenn man bestimmte Takes ganz genau beobachten möchte, um möglichst viel über Inhalt und Gestaltung des Films aussagen zu können. Damit erhält man viele Informationen, die einem beim bloßen Anssehen des Films nicht einmal auffallen. Dieses Einstellungsprotokoll und eine Filmanalyse kann also sowohl für die Lehrperson sinnvoll sein, um einen Film, den sie den SchüerInnen zeigen will, möglichst gut selber verstanden und interpretiert zu haben und ihn somit möglichst sinnvoll im Unterricht einsetzten zu können (altersadäquat und Adressatenanlyse, welche Art von Film, Entstehung des Films, Botschaft (Bild, Narration); Kameraeinstellung, Ton, Sprache usw.), als auch für die SchülerInnen, die eine solche Analyse als Übung in der Unterrichtseinheit machen könnten, um zu sehen, wie genau man einen Film mit seinen verschiedenen Merkmalen beobachten und analysieren muss, um ihn möglichst tiefgründig zu verstehen. Des weiteren haben wir über die Berechtigung von Schulbüchern in Notebookklassen gesprochen. Meiner Meinung nach sind Bücher auch in Notebookklassen unerlässlich, z.B. für die Lesekompetenz (man liest etwas aufmerkamer durch und überfliegt es nicht nur, so wie es oft im Internet der Fall ist), wegen der Sprachadaption (im Schulbuch sind die Text einem bestimmten Alter der SchülerInnen entsprechend ausgewählt worden, im Internet hingegen nicht), wegen der Abwechslung, der anderen Art der Konzentration, weil es damit keine technischen Pannen gibt, weil es mit großer Wahrscheinlichkeit eine vertrausenwürdige Quelle ist (vom Staatsministerium überprüft), was beim Internet nicht der Fall ist, und weil es aufbereitete didaktische Fragen enthält, die man im Internet meistens nicht findet. Wichtig finde ich auch, sich als Lehrperson den Unterschied zwischen dem E- Learning in einer Unter- und einer Oberstufe bewusst zu machen. In der Unterstufe wird das Buch noch mehr benützt, da die SchülerInnen eine Struktur brauchen (online könnte man diese den SchülerInnen z.B durch einen Webquest geben: genau vorbereitete Informationen in kleinen Portionen), die Internettexte sind für sie meistens zu schwierig; je älter die SchülerInnen werden, desto leichter verstehen sie schwierigere Texte und sollten damit auch das selbständige Recherchieren lernen. Am Ende der Einheit haben wir uns mit Vernetzung von Printmedien und Neuen Medien beschafitgt. Dabei haben wir jeweils zwei Schulbücher miteinander verglichen und versucht, online etwas über den Verlag des Buches, über Aufbau des Buches und evtl. zum Buch gehörende online- Materialen und IT- Zugehörigkeiten herausfinden. Nicht bei allen Büchern gab es viel online Material dazu, aber es gibt durchaus einige, die zum Buch SBX oder eine CD- Rom anbieten, wiederum andere, die auf der Homepage Arbeitsblätter zum Schulbuch zum kostenlosen Download für LehrerInnen abieten. Ich habe es sehr nützlich gefunden, eine solche Übung durchzuführen, da man sich als Lehrperson auch die Verlagsseite eines Schulbuches ansehen soll, um dort vielleicht noch auf brauchbare Materialen für den Unterricht zu stoßen. Das Tool Prezi, das wir heute kennengelernt haben, ist eine Möglichkeit, um eine Art Powerpoint Präsentation zu gestalten, nur dass man hier alles auf einer Seite hat und nicht verschiednene Folien benötigt. Es lässt sich im Unterricht gut für einen visuell begleiteten Lehrervortrag verwenden, genauso könnten aber auch die SchülerInnen damit eine Präsentation z.B. zu einem Referat machen. |
Nicht zielführende Inputs/ Aufgaben (= Reflexion) | |||
14.04 | Die Aufgaben der Online-Phase habe ich alle als sehr zielführend gesehen, nur die online-Phase selbst fand ich ziemlich stressig. Wir haben uns nicht physisch getroffen, sondern haben online zusammengearbeitet, weil wir das noch nie gemacht haben. Allerdings fand ich die Zeit zu knapp bemessen: wir mussten zwei Webquests machen, von denen ich fand, dass sie in einer halben Stunde nur schwer zu schaffen waren, und anschließend noch die Fragen beantworten. Das ist sich nur sehr knapp und nur unter Stress ausgegangen, was ich nicht sinnvoll finde. Die zweite Einheit mit der Reflexion und dem Feedback war wiederum in 75 min zu zweit leicht zu schaffen, man konnte sich ohne Druck Gedanken darüber machen. | ||
05.05 | Es gab in dieser Einheit eigentliche keine nicht zielführenden Inputs. Ich hab alles sehr interessant gefunden, nur glaube ich, dass audicity für manche Schüler etwas kompliziert zu bedienden sein könnte (aber man muss es natürlich in der entsprechenden Klassen anwenden), und dass für dieses Tool viel Zeit benötigt wird, die gespart werden könnte, wenn man die Schüler die erarbeiteten Ergebnisse z.B. einfach nur in der Klasse präsentieren oder in einem Rollenspiel darstellen lässt. | ||
12.05 | Hier gibt es eingentlich nur zu sagen, dass wir für die Analyse des Podcasts zu wenig Zeit hatten (sie ist aber dann entsprechend verlängert worden). | ||
19.05 | Glogster ist zwar ein sehr spannendes Tool, es dauert aber eine Weile, bis man sich damit zurecht gefunden hat, da die Handhabung etwas umständlich ist. Es wird also auch hier viel Zeit benötigt, wenn man von den SchülerInnen verlangt, dass sie beispielsweise ein Plakat o. Ä. damit erstellen sollen. | ||
26.05 | Das Einstellungsprotokoll habe ich druchaus als nützlichen Input erlebt, möchte hier aber hinzufügen, dass es ein sehr aufwendiger Prozess ist und man viel Zeit investieren muss, um ein gründlich behandeltes Einstellungsprotokoll zu erhalten. Präsentationen mit dem Tool Prezi finde ich übersichtlich und sinnvoll, allerdings auch etwas kompliziert und dadurch wird auch hier wieder sehr viel Zeit benötigt, um es richtig und gut verwenden zu können, wenn man es vorher noch nicht gekannt hat. Dies sollte man bei der Unterrichtsplanung berücksichtigen (insofern man SchülerInnen damit arbeiten lässt). | ||